RAK München bietet Chance, sich in zirkelhaften Kommunikationen zu exaltieren

99% of Lawyers give the rest a bad name.

Tagchen bei den RAKen & Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft in Berlin,

Ich erhielt die freundliche Erinnerung vor ein paar Wochen von der RAK München, mich in zirkelhaften Kommunikationen zu exaltieren. Thanks, but no, thanks.

Lassen sie beide in München und Berlin es mich profan so ausdrücken. Bevor ich mich einer Schlichtung unterziehen lasse, würde ich mir eher meinen Zehennägeln eine Predikür um die Mittagszeit am Marienplatz Brunnen im Hochsommer gönnen mit anschliessendem Klysma.

Existenzphilosophisch ausgedrückt sind Schlichtungsstellen a complete waste of time, bullshitting, wenn man so will. Siehe z.B. hier.

Lass dich bullshitten

Oder mit Baudrillard:

“1. Rather than creating communication, it exhausts itself in the act of staging communication. Rather than producing meaning, it exhausts itself in the staging of meaning. A gigantic process of simulation that is very familiar.”

“1. Anstatt Kommunikation zu erzeugen, erschöpft sie sich im Akt der Inszenierung von Kommunikation. Anstatt Bedeutung zu produzieren, erschöpft sie sich in der Inszenierung von Bedeutung. Ein gigantischer Prozess der Simulation, der sehr vertraut ist.”

(Simulacra and Simulation, University of Michigan Press)

Alternativ

“…what if the sign did not relate either to the object or to meaning, but to the promotion of the sign as sign? And what if information did not relate either to the event or the facts, but to the promotion of information itself as event?

“..was wäre, wenn sich das Zeichen weder auf das Objekt noch auf die Bedeutung bezöge, sondern auf die Förderung des Zeichens als Zeichen? Und was wäre, wenn sich die Information weder auf das Ereignis noch auf die Fakten bezöge, sondern auf die Förderung der Information selbst als Ereignis?”

(Screened Out, Verso 2002, pp.188-189)

Mit anderen Worten, das Baudrillardsche Simulacrum.

Präzise und auf Erfahrungen beruhend ausgedrückt, die RAK München und die Schlichtungsstelle der Rechtanwaltsmafiosi haben mich genügend verarscht. Siehe RAin Aglaia Muth und Aiko Petersen. Wer noch ein Emetikum braucht, hier sind die Knaller von der RAK München.

Rechtsanwaltsschlichtungsstellen decken Verbrecher unter den Anwälten. Dan Hull aus den USA bringts knallhart und erfrischend auf den Punkt: Are lawyers just kidding themselves about delivering true service to clients?

Cheerio,

“Twenty-five years ago, before The Great Neutering, before attorney gene pools started to dilute”

Oh so true. In particular when it comes to German lawyers these days.

Twenty-five years ago, before The Great Neutering, before attorney gene pools started to dilute, when service professionals were well-rounded, if not classically-educated Renaissance people, when it meant a great deal to be a lawyer, and indeed to be a man, we had practitioners like Partner Emeritus. That is the nom de plume of a retired Brahmin New York City lawyer with an impressive following on the internet and who many culturally illiterate people–i.e., most lawyers these days (sorry, but that is the perfect truth)–apparently simply do not get. He’s intimidating and spine-tinglingly scary to the maggotry, a comedic genius and WASP Yoda to the urbane.

Dan Hull on his blog ‘What about Paris‘. He is the one who wrote in an email to me in 2016:

There are a lot of assholes among German lawyers.

Read his whole post. Would never come out of the mouth of those boring German lawyers. Besides, 80% of them are well aware of the fact it was their IQ that left them no other option. There you have it.

Gender Discrimination von RAin Sonja Hein-Schnieder durch SG München? Chauvinismus des “Richter” Ehegartner?

cc RAK München, BRAK, Schlichtungsstelle, BMJV, BMAS, SG München, JC

RAin Hein-Schnieder,

In der von mir am 29.11.2018 unterzeichneten Prozessvollmacht sind drei Fälle (u.a. diese Chose) aufgeführt. Einer davon trägt das Az. S 42 AS 1398/16 und betrifft die Wahrnehmung des Umgangsrechts für meine tibetische Tochter. U.a. ging es hier um den Besuch ihrer Mutter in Nepal nach vier Jahren. Das kommt im widerwärtigen Rassistenland Deutschland mit seinen unerträglichen Hässlichen Deutschen nicht gut an. Zu diesem Fall erhielten Sie von mir ein Pdf mit dem Verlauf der Kommunikationen am 11.3.2019.

Es begann gleich vielversprechend mit verspäteter Akteneinsicht durch das SG.
Am 27.3.2019 teilten Sie dem SG mit, Sie hätten nach vier Monaten (!) noch keine Akteneinsicht erhalten. FYI, der Art. 6 EMRK und EMRK überhaupt interessiert den Kangaroo Court SG nicht. Das sollte bekannt sein.

Die zugrunde liegende Klage ging beim SG am 08.06.2016 ein und trug die Unterschrift von mir und meiner Tochter. Das Az. war S 51 AS 1398/16. Nach Untätigkeitsklage vom 30.10.2017 , also nach fast eineinhalb Jahren, teilte das juristische Boudoir des JC München, aka das SG, das neue Az. S 51 AS 2690/17 am 07.11.2017 mit. Nach Änderung des Geschäftsverteilungsplans wurde daraus das Az. S 42 AS 2690/17 am 04.01.2018. Damit ging der Fall an den externen jurisdiktionellen Interessenvertreter des JC München, “Richter” Ehegartner.

Sie hatten immer noch das Az. S 42 AS 1398/16? Im November 2018? Seltsam. Ist dieses Aktenzeichen nun mutiert oder archiviert? Gar chernobyliert?

Am 22.02.2019 teilte MIR das SG mit, es beabsichtige ohne mündliche Verhandlung durch Gerichtsbescheid zu entscheiden. Wurden Sie vom SG übersehen?

Wie wir beide wissen, Frau RAin, kann das Gericht gemäß § 124 SGG ohne mündliche Verhandlung nur mit Zustimmung der Beteiligten entscheiden. Will das Gericht durch Gerichtsbescheid (§ 105 SGG) oder Beschluss (§ 153 Abs. 4 SGG) entscheiden, ist eine ordnungsgemäße Anhörung erforderlich, die einzelfallbezogene Ausführungen enthält und den Beteiligten ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme belässt. Wurden Ihre feminine Präsenz vom SG nicht gewürdigt?

Mit Schreiben vom 27.06.2019 an MICH, bittet “Richter”, Punkah wallah und Bhisti des JC, Ehegartner, um Stellungnahme. Am 14.08.2019 nochmals. Es folgte noch eine Stellungnahme der staatlichen rassistischen Verbrecherbehörde JC München, finanziert vom neoliberalen BMAS, vom 27. Dez. 2019. Am 2. Juni 2020 erging dann der Gerichtsbescheid. Hatte das SG IHNEN seine Aufwartung gemacht in Form von Übersendung des GBs?

Meine Entschädigungsklage vom 20. Mai 2018 fand überhaupt keine Beachtung durch den Kangaroo Court SG und diesem “Richter” und Limbo Tänzer des JC, Ehegartner. Urkundenunterdrückung ist sein Metier.

Frau RAin, hier schliesst sich nun der Kreis meiner prolixen Exkursion irreverenter Natur. Mir ist in diesem ganzen Verlauf keine Kommunikation des SG mit IHNEN oder vice versa bekannt. Dies angesichts einer unterzeichneten Prozessvollmacht düpiert.

Das SG wird SIE mit Sicherheit einbezogen haben, alles andere wäre Gender Discrimination im teutonischen Quotenland, was wir natürlich nicht wollen. N’est-ce pas? Dass ein Gericht eine Anwältin blasiert kompromittiert, parbleu, der Gedanke allein wäre beschämend. Ein Einblick in den Kommunikationsaustausch würde meine Schätzung finden.

Noch ein abgestandener Scherz aus der Provinz der bayerischen Eingeborenen und wer ist dazu besser geeignet als das Bayerische LSG. Ich erläutere an einem Beispiel.

Wussten Sie, Frau RAin, folgendes? Ein Kunde kauft in einem Geschäft einen, sagen wir mal, Sweater zu € 45,-. An der Kasse zahlt er mit einem 50er. Die Kassiererin händigt ihm die Ware aus und den Kassenbon und wünscht einen schönen Tag. Der Kunde weist die Kassiererin darauf hin, er hätte mit einem 50 Euro Schein bezahlt. Frau RAin, der Kunde hat keinen Anspruch auf die ausstehenden € 5,-, denn bei seinem Hinweis handelt es sich nicht um einen Widerspruch. Betrifft den Fall L 16 AS 622/20 mit den Richterinnen Berndt, Fröhlich-Schmid und Gruber am 21. April 2021. Noch liegt mir der Beschluss nicht schriftlich vor.

Danke im voraus und Gruss in die Provinz

“Lügen Rechtsanwälte ihre Kunden regelmäßig an und sind sie ihnen gleichgültig?”

Legal Eagle und Pinterest Hedonistin Sonja Hein-Schnieder

RAK München – BRAK – Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft

“Many German lawyers are assholes.”

US Anwalt Dan Hull in Email vom 3. Juni 2016.

Guten Tag bei den B/RAKen & Schlichten,

1. Darf ich Bestätigung erfahren, dass talentierte cisgegenderte Dame aus Münchens bukolisch-bourgoiser Provenienz, Sonja Hein-Schnieder, in tragischer Ermangelung eines Doktortitels dies sozio-interaktive Manko mittels Annahme eines Doppelnamens und damit eigener Relativierung kompensierend nun adäquat remuneriert wird?

2. Darf, so denn pekuniär abgesichert, davon ausgegangen werden, dass ihre “sozial geschlechtliche Libido in Kommunikation tritt mit der Institution, die ihren Ausdruck zensiert oder legitimiert”1, mit anderen Worten als Hedonistin auf Pinterest? Dort sich exaltierend sodann …

3. den dürstenden Gestrauchelten in den Gräben neoliberaler Arbeitsethik liegenden ihren Altruismus angedeihen lässt? In der Inkarnation einer Reboarderin das sozio-ökonomische Fallobst sozialverträglich aufsammelt?

4. Ist woker RAin der § 73 Abs. 6 SGG ein Begriff oder diskontiert sie lieber solchen Krempel in trauter Einheit mit Jobcenter & Jobcenter/SG “Richter” Ehegartner bei Migrantengesockse?

5. Hat Legal Eagle und Pinterest Hedonistin Sonja Hein-Schnieder die Lektüre des BGH Urteils IX ZR 116/93 zu “anwaltlicher Pflichtverletzung” mit den Rn 10, 16 und insbesondere Rn 26 in femininer Selbstgefälligkeit als obsolet empfunden?

6. Ist leptosome Reckin der Jurisprudenz mittlerweile zu einer Entscheidung gelangt, ob sie nun in drei Fällen die Akten gelesen hat oder lieber doch nicht?

7. Ist Social Network Princess Peach und RAin Sonja Hein-Schnieder im Bourdieuschen Hysteresis-Effekt gefangen oder schlicht outré?

8. Hat Reboarderin, Pinterest Amazone und RAin Sonja Doppelname es für unnötig erachtet, das Fax meiner tibetischen Tochter sehen zu wollen, in dem es heisst: erteile ich meinem Vater “die Vollmacht mich in unseren Angelegenheiten vor den Sozialgerichten zu vertreten. Mein Vater ist berechtigt, verbindliche Erklärungen abzugeben, Antrage zu stellen und Rechtsmittel einzureichen und zurückzuziehen”. Oder läuft das unter Kollateralschaden?

9. Ist Snugglepuff der logischen Interpretation des § 36a SGB I im Bezug auf JC München und dessen Kontaktseite fähig oder gibt es semantische Lücken?

10. So die übliche Gestationsperiode bei Frauen neun Monate beträgt, Frau Doppelnamen RAin aufopferndes Engagement aber im Nov 2018 beginned nun schon seit 2,5 Jahre reift, sollte nicht vielmehr Partus abgeschrieben werden?

Und mit Dan Hull fortfahrend:

“Machen Anwälte sich nicht was vor, ihren Kunden einen echten Service zu bieten?”, wenn Pinterest Vorrang hat?

“Hat sich die Kameraderie der Anwälte zu einer solchen Clubigkeit entwickelt, dass sie den Vorrang des Mandanten aus den Augen verloren haben?” Ist etwa der Klient degeneriert zum Spielball oder war es nicht seine Funktion”?

“Lügen Rechtsanwälte ihre Kunden regelmäßig an und sind sie ihnen gleichgültig? (Ist das beruflich wirklich etwas anderes als das Betrügen der Ehepartner?).”

“Klingen Anwaltswitze für Anwälte lustig, weil sie wie die Wahrheit klingen?” Oder hat sich die Realität selbst überholt?

“Hat die Überbevölkerung der Märkte mit Anwälten zu einem struktur- und regellosen Verhalten geführt?” 

“Kurz gesagt, haben Rechtsanwälte das Hauptereignis vergessen – die Kunden selbst?” Haben die ihn jemals gekannt!?

Crack the lawyer’s voice,
That he may never more false title plead,
Nor sound his quillets shrilly.

Timon of Athens

All diese Fragen drängen sich einem Chevalier auf, wenn die Antwort ausbleibt. Che ne dici?

Di vos incolumes custodiant,

———————-

1 Pierre Bourdieu

Ist Reboarderin, Pinterest Hedonistin und RAin Sonja Hein-Schnieder im Boudieuschen Hysterese-Effekt gefangen oder schlicht outré?

“Es gibt viele Arschlöcher unter deutschen Anwälten.”

Dan Hull von ‘What about Paris?‘ in einer E-Mail.

  1. Ist Reboarderin, Pinterest Domteuse und Rechtsanwältin Sonja Hein-Schnieder beleckt mit dem Wissen von der Existenz des § 73 Abs. 6 und 7 SGG (Az. S 42 AS 165/17)?

2. Hat Reboarderin, Pinterest Renommistin und RAin Sonja Doppelname es für unnötig erachtet, das Fax meiner tibetischen Tochter sehen zu wollen, in dem es heisst: erteile ich meinem Vater “die Vollmacht mich in unseren Angelegenheiten vor den Sozialgerichten zu vertreten. Mein Vater ist berechtigt, verbindliche Erklärungen abzugeben, Antrage zu stellen und Rechtsmittel einzureichen und zurückzuziehen”. Oder geht das teutonischen RAs nass am Arsch runter?

3. Hat Legal Eagle und Pinterest Hedonistin Sonja Hein-Schnieder die Lektüre des BGH Urteils IX ZR 116/93 zu “anwaltlicher Pflichtverletzung” mit den Rn 10, 16 und insbesondere Rn 26 in femininer Selbstgefälligkeit als obsolet empfunden?

4. War Pinterest Princess Peach und Anwalts-Gouvernante S.H-S prädisponiert um die pekuniäre Optimierung?

5. Kann sich engagierte Sozialrechtlerin und Social Network Exhibitionistin Sonja Hein-Schnieder eventuell entscheiden, ob sie nun “umfängliche Akteneinsicht” (wie bei einem Telefongespräch vor Monaten transpirierend) hatte oder lieber doch nicht, wie in Ihrem Brief vom 2. Nov. 2020 peinlich offenbart.

Reboarderin, Pinterest Domteuse und Rechtsanwältin Sonja Hein-Schnieder

6. Ist Pinterest Promotrice und terrestrische Reboarderin Sonja Hein-Schnieder nicht einmal der elementarsten Logik fähig? Wenn “Widerspruch nur per einfacher Email ohne qualifizierte elektronische Signatur eingelegt wurde”, dieser damit nicht rechtsentsprechend sein soll und auf diesen aber dennoch geantwortet wird, dann ist damit IPSO FACTO die Validität des Widerspruchs anerkannt. Capisce, ragazza! That is not fuckin’ rocket science.

Es darf angenommen werden, ihr und des “Richters” Ehegartners Universität waren verschieden.

Und mit Dan Hull:

7. “Machen Anwälte sich nicht was vor, ihren Kunden einen echten Service zu bieten?”, wenn Pinterest Vorrang hat?

8. “Hat sich die Kameraderie der Anwälte zu einer solchen Clubigkeit entwickelt, dass sie den Vorrang des Mandanten aus den Augen verloren haben?” Ist etwa der Klient degeneriert zum Spielball oder war es nicht seine Funktion”?

9. “Lügen Rechtsanwälte ihre Kunden regelmäßig an und sind sie ihnen gleichgültig? (Ist das beruflich wirklich etwas anderes als das Betrügen der Ehepartner?)”

10. “Klingen Anwaltswitze für Anwälte lustig, weil sie wie die Wahrheit klingen?” Oder hat sich die Realität selbst überholt?

11. “Hat die Überbevölkerung der Märkte mit Anwälten zu einem struktur- und regellosen Verhalten geführt?” Oder gilt Survival of the fittest, meanest asshole? And that’s not a fucking question!

12. “Kurz gesagt, haben Rechtsanwälte das Hauptereignis vergessen – die Kunden selbst?” Haben die ihn jemals gekannt!?

Bevor wir zu dem schottischen Barden kommen, nochmals Dan Hull:

“Die Bewertungen von Anwälten reichten immer von Architekten großer Nationen und der kommerziellen Märkte der Welt bis zu notwendigen Übeln, die jedem Projekt wenig Wert hinzufügen. Man sagt, wir seien Manipulatoren mit bestenfalls bequemen Vorstellungen von Wahrheit. Und Horrorgeschichten über unsere verpfuschten oder unaufmerksamen Dienste sind Legion.” You fuckin’ betcha.

Crack the lawyer’s voice,
That he may never more false title plead,
Nor sound his quillets shrilly.

Timon of Athens

Pierre Bourdieu in ‘Distinction’ über Hysterese

ERBESTEHENDES KAPITAL UND ERWORBENES KAPITAL und die lange Hysterese der Erwerbsart

Sie sanktioniert das ererbte Kapital mehr oder weniger stark (d.h. es gibt eine ungleiche Umwandlung des ererbten kulturellen Kapitals), weil das, was sie verlangt, in verschiedenen Momenten und auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Sektoren mehr oder weniger identisch ist mit dem, was die “Erben” mitbringen, und weil sie anderen Formen des verkörperten Kapitals und anderen Dispositionen (wie der Fügsamkeit gegenüber der Institution selbst) mehr oder weniger Wert beimisst.

Wenn die Intellektuellen alten Stils weiterhin ein scheinbares Monopol über die legitimen kulturellen Praktiken oder zumindest über die Definition dieser Praktiken bewahren, so liegt dies vielleicht an der Trägheit der Institutionen der Kulturproduktion und -verbreitung (insbesondere des Bildungssystems) und der Hysterese des Habitus, die durch die Tatsache, dass die literarische und künstlerische Kultur die Form par excellence der uneigennützigen Kultur und folglich das legitimste Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Klassen bleibt, ständig verstärkt werden; und zweifellos auch auf die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, die die Frauen auf das Privileg der Geschmacksbeurteilung und die Aufgaben der Erhaltung des kulturellen Kapitals in seiner traditionellen Form beschränkt und die neue, auf Aktion, Geschäft und Macht ausgerichtete Kultur den Männern vorbehält.

Die Sorge um den Erhalt des Selbstwertgefühls, die die Bindung an den Nominalwert von Qualifikationen und Arbeitsplätzen fördert, würde nicht ausreichen, um eine Fehlwahrnehmung dieser Entwertung aufrechtzuerhalten, wenn nicht auch objektive Mechanismen mitwirken würden. Die wichtigsten davon sind erstens die Hysterese des Habitus, die bewirkt, dass zuvor angemessene Wahrnehmungs- und Bewertungskategorien auf einen neuen Zustand des Qualifikationsmarktes angewendet werden, und zweitens die Existenz relativ autonomer Märkte, auf denen der Wert von Qualifikationen langsamer sinkt.

Im Gegensatz dazu bedeutet der Hysterese-Effekt, dass die Inhaber abgewerteter Diplome in gewisser Weise zu Komplizen ihrer eigenen Mystifizierung werden, da sie durch einen typischen Effekt der Allodoxie (“Verkennung”) ihren abgewerteten Diplomen einen Wert verleihen, der objektiv nicht anerkannt wird.