Mathias Döpfner, sind digitale Abos also im niedrigen einstelligen Prozentbereich rückläufig?

aus STERN

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Herr Döpfner,

Diesem Artikel in der Bajuavaren Gazette Süddeutsche Zeitung getitelt

Vor einer Renaissance der Inhalte

zufolge und abgesehen von der begrüssenswerten Tatsache, dass Silicon Valley Sie in keinster Weise mehr überraschen kann, ja vielmehr noch digitale Talente aus den USA in die bankrotte deutsche Bundeshauptstadt Berlin drängen, also die Stadt, in der eine sprachlich inhibierte Kanzlerin aus der DDR stammend noch vor kurzem völlig perplex feststellte, dass das Internet für uns alle neu sei, und Sie auch Inhalte für wahnsinnig wichtig halten, sich also im Bruch mit der ganzen Vergangenheit Ihres Arbeitgebers und dessen Business Modells befinden, würden Sie zuzustimmen geneigt sein, dass Ihre zwei in dem SZ Artikel gemachten Statements einer gewissen Logik entbehren lassen?

So sagten Sie:

“Auflage und Anzeigen der Printausgabe sind im hohen einstelligen Prozentbereich rückläufig.”

und ein paar Zeilen weiter

“Inzwischen schließen wir pro Tag im Durchschnitt mehr digitale Abos als Print-Abos ab.”

Der gewöhnlichen Logik zufolge sollten Sie also besorgt sein, oder ist das Cooking the books auf niedriger Flamme? Insbesondere wo es doch bei der Paywall BildPlus “für konkrete Zahlen .. noch zu früh” sei.

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